Meal Prep: Wie fange ich am besten damit an?

Von Julia Heim, 8. October 2018

Liebe Userin,

vorkochen und mitnehmen (immer wieder ein Thema hier!) klingt längst nicht so sexy wie Meal Prep, ist aber genau das. Während das in den USA schon lange ein riesen Ding ist, zu dem es unzählige Tutorials und Tipps gibt, essen (jedenfalls in unserem Büro) die meisten Kolleginnen und Kollegen in der Kantine oder auswärts. Dass das ins Geld geht, wissen wir alle. Und dass viele von uns sich regelmässig vornehmen, wieder mehr vorzukochen, beweist, dass wir zumindest grundsätzlich die Lust verspüren, etwas an unserer Lunch-Routine zu verändern. Deshalb haben auch Sie sich bei uns gemeldet.

Das Gute am Meal Prep ist nicht nur der Preis, sondern auch, dass Sie genau wissen, was im Gericht steckt und wie es zubereitet wurde. Möglicherweise möchten Sie sich gesünder ernähren, oder bestimmte Lebensmittel vom Ernährungsplan streichen – für solche Vorhaben eignet sich Meal Prep hervorragend.

Was Sie wissen müssen
Meal Prep heisst: die Woche zu planen, entsprechend einzukaufen, vorzukochen und die Gerichte zu verpacken. Sicher können Sie auch einfach Reste vom Abendessen mitnehmen, aber meist ist das nicht genug für die Mittagspause. Echte Meal-Prep-Profis planen akribisch und wissen bereits Anfang der Woche genau, wann es welches Gericht geben wird. Übertrieben? Vielleicht. Aber gute Organisation spart Zeit und Sie müssen nicht jeweils das essen, was Sie tags zuvor bereits hatten. Abwechslung ist wichtig! Sowohl für eine ausgewogene Ernährung als auch für Ihre Laune. Im Idealfall kombinieren Sie beim Meal Prep Reste vom Vorabend mit frischen (gekochten und rohen) Zutaten und Gerichten, die sich auch morgens rasch zubereiten lassen.

Wie Sie sich vorbereiten
Sorgen Sie dafür, dass Sie ausreichend Möglichkeiten haben, das Essen einzupacken und wenn nötig voneinander zu trennen. Bei mir scheiterte das selbst gekochte Mittagessen bereits daran, dass ich kein geeignetes Gefäss zur Hand hatte.

Was eignet sich
Snacks und Salate lassen sich schnell zubereiten und gut transportieren, ebenso wie Suppen und Sandwiches. Aber auch gebratenes Gemüse, Reis und Tofu, Shrimps oder Hacktätschli lassen sich gut mitnehmen und in einer Mikrowelle wärmen. Erlaubt ist alles. Aber achten Sie beim Einpacken darauf, die Lebensmittel clever zu kombinieren. Manche Obstsorten stossen das Gas Ethylen aus, das andere Früchte schneller reifen lässt. Ausserdem nehmen gewisse Produkte (beispielsweise Milchprodukte) intensive Aromen sofort auf.

Lassen Sie sich von diesen Rezepten inspirieren:

Viel Spass beim Ausprobieren!

Herzlich, Julia Heim


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