Die Gourmistas testen: Sugar, Baby

Von Geraldine Capaul, 13. March 2018

Seine Rezepte sind Meisterwerke, ganz ohne Chichi. Yotam Ottolenghi, der wunderbare israelisch-britische Koch, hat sich in seinem neuen Kochbuch den süssen Seiten des Lebens gewidmet – mit Aromen aus aller Welt.

Wir haben folgende Rezepte nachgekocht und sie mit * bis ****** bewertet:

Safran-Orange-Honig-Madeleines
S. 76

Geraldine Capaul, Redaktion Gourmet News, Produzentin

Bewertung ****** 6/6

Meine Kollegin und Foodfreundin Evelyne hats möglich gemacht: Sie hat mir ihre Madeleine-Bleche ausgeliehen und mir – wie schon oft – einen guten Tipp mitgegeben: Die Eier mit dem Zucker gut schlagen, also wirklich wirklich wirklich gut schlagen. Ich habe mich natürlich dran gehalten. Und die Madeleines sind mir gelungen: Hübsch sehen sie aus, so gelb leuchtend, und schmecken tun sie nach 1001 Nacht, nach Orangen, Safran, Honig. Edles Teegebäck mit einem gewissen Überraschungseffekt.

 

Nicht ganz Bonnies Rugelach
Seite 65

Evelyne Emmisberger, Leitung Gourmet, stv. Leitung Produktion

Bewertung ***** 5/6

Rugel-was? Den Namen habe ich noch nie gehört. Eine Augenweide sind sie übrigens auch nicht. Aber was diese etwas zerdrückten Mürbe-Blätterteig-Nussgipfel mit Quittenkonfitüre, Baumnüssen und einer feinen Zimtnote sind: Irgendwie unwiderstehlich. Irgendwie saulecker. Irgendwie, Moment, ich muss nochmal probieren … Fast das Beste daran ist übrigens die beim Backen grosszügig ausgelaufene Füllung, die perfekt karamellisiert ist und sich als knackig-aromatische Entourage um die Rugeldinger ausgebreitet hat. Unbedingt dranlassen!

Unsere nachgekochten Gerichte servieren auf Geschirr aus der Serie Various von WMF.

Yotam Ottolenghi, Helen Goh: Sweet. Süsse Köstlichkeiten. DK-Verlag, 2017, 368 Seiten, ca. 42 Fr.

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