Lieblinge aus der koreanischen Küche

Von Julia Heim, 26. Januar 2018

Korean Food ist nicht nur dank der nahenden Olympischen Winterspiele in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang ein Anwärter auf DIE asiatische Küche des Jahres. Kimchi, Korean BBQ & Co. breiten sich in der Schweiz immer mehr aus. Zum Glück! Denn die koreanischen Köstlichkeiten enthalten viel frisches aber auch fermentiertes Gemüse, Reis, Fisch, Fleisch und wenig Bratfett. Die Gerichte sind leicht, trotzdem sättigend und sorgen dank scharfer, saurer und würziger Komponenten für Abwechslung. Oft kombinieren Koreanerinnen und Koreaner verschiedene Beilagen und teilen sie mit anderen am Tisch. Also nicht nur schmackhaft, sondern auch sozial.

Kimchi

(Foto: iStock)

Ein weltweit bekanntes und beliebtes Gericht ist Kimchi. Dabei handelt es sich meistens um fermentierten Kohl, der in Korea zu vielen Speisen gereicht wird. Kimchi ist vergleichbar mit Sauerkraut, enthält viele Vitamine und ist dank Ingwer, Knoblauch und Chili sehr aromatisch. Kimchi kann mit unterschiedlichen Gemüsesorten zubereitet werden. Richtig bekannt ist jedoch vor allem der eingelegte Chinakohl.

Bibimbap

(Foto: iStock)

Bibimbap ist eine Rice Bowl mit gebratenem Hackfleisch, fein gehobelten Gemüsestreifen, scharfer Paste (Gochujang), Sesam und Eigelb – ein Kraftpaket und genau das Richtige für die, die gern verschiedene Konsistenzen und Aromen miteinander kombinieren. Traditionell wird das Gericht in einem heissen Steintopf (Dolsot) zubereiten. Die Zutaten lassen sich aber auch in einer herkömmlichen Schüssel anrichten und kurz vor dem Verzehr miteinander vermengen.

Hot Pot

(Foto: iStock)

Suppen spielen in Korea – ähnlich wie in Japan und China – eine grosse Rolle. Die meist mit Nudeln oder Reis, Gemüse, Schweine- oder Rindfleisch angereicherten und mit Nori-Algen garnierten Gerichte lassen sich beliebig kombinieren. Die etwas grössere Variante ist der Korean Style Hot Pot – eine Art asiatisches Fondue namens Shabu Schabu, bei dem Gemüse, Fleisch, Fisch und Pilze in Bouillon gegart und mit geschickter Stäbchentechnik aus der Brühe gefischt werden.

Ssäm

(Foto: Daniel Valance)

annabelle-Koch Ralph Schelling hat es im vergangenen Jahr vorgemacht: Koreanische Salatwraps, sogenannte Ssäm – gefüllt mit Schweinefleisch, Pulled Beef und/oder Gemüse – lassen sich mit diesem Rezept zu Hause einfach nachmachen. Ausprobieren und schon einmal die Route für die Koreaferien planen!

Hotteok

 

(Foto: iStock)

Der Tourismus in der koreanische Hauptstadt Seoul boomt. Bekannt und beliebt ist die Metropole vor allem für ihre Küche. Für ein gutes Essen in Seoul muss es aber nicht immer in ein Lokal gehen. Denn Street Food ist ein fester Bestandteil der koreanischen Esskultur. Beliebt sind beispielsweise Fischkuchen oder frittierter Pulpo aber auch süsse Speisen wie Hotteok – ein Klassiker. Es handelt sich um kleine Pfannkuchen, die mit Zuckersirup gefüllt sind.

Korea in Zürich

  • Im «Chilees» in Zürich Wiedikon werden koreanische Burger serviert. Eine schöne Abwechslung zum Klassiker mit Käse und Tomatenscheibe, stattdessen gibts Kimchi und Wasabimayonnaise zum Rindfleischpatty. – Uetlibergstrasse 22, 8045 Zürich
  • Korean BBQ findet man im «Schilla». Hier wird das Fleisch direkt am Tisch zubereitet – auf dem integrierten Tischgrill. So wird das Essen zum Happening. – Badenerstrasse 503/505, 8045 Zürich

Unbedingt merken!

  • Das «Yumihana» ist eines meiner Lieblingsgeschäfte für exotische Lebensmittel. Hier findet ihr japanische und koreanische Spezialitäten sowie Stäbchen, Geschirr und Zubehör für die asiatische Küche. Zu entdecken gibt es einiges. Und ohne die Mochi mit süsser Bohnenpaste (Gefriertruhe) verlasse ich den Laden nie. – Schützengasse 4, 8001 Zürich

 

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