Kulinarische Vorsätze: Was ich 2018 vorhabe

Von Julia Heim, 28. Dezember 2017

Die besten Vorsätze sind die, bei denen man etwas Neues lernen kann. Ob Sprache, Sportart oder Instrument – neue Fähigkeiten stärken das Selbstbewusstsein, fördern die Kreativität und können sich unter Umständen positiv auf andere Lebensbereiche auswirken. Zugegeben, meine kulinarischen Vorsätze und Projekte sind vermutlich keine Businesstreiber, dafür aber Glücklichmacher und das ist zum Jahresstart doch gar nicht übel.

Ein Kochbuch schreiben

Foto: Spencer Selover

Mein erster Vorsatz ist sicher der ambitionierteste in dieser Reihe, aber eben auch der, der mir am meisten am Herzen liegt. Bei diesem Projekt, das ich schon so lange vor mir herschieben, geht es nicht um einen Bestseller. Im Gegenteil, er soll im Kleinen wirken. Das Kochen habe ich von meiner Mutter gelernt und so ist es auch sie, mit der ich recherchieren, tüfteln und gestalten möchte. Am Ende wird eine Sammlung unserer Herzensgerichte entstehen – die, die wir zusammen gekocht und natürlich auch zusammen gegessen haben. Eine schöne Erinnerung und vermutlich irgendwann das kostbarste Exemplar unserer Kochbuchsammlungen.

Ein Croissant backen

Foto: Tookapic

Es gibt Gebäck, das lässt mich ratlos zurück. Das Croissant gehört dazu. Luftig locker, filigran, weich und aussen trotzdem knusprig – das birgt so viel Potenzial fürs Scheitern, dass ich mich bisher nicht rangewagt habe. Ich weiss jetzt schon, es wird mich viele Nerven kosten. Auch oder gerade weil das Backen nicht zu meinen Stärken gehört. Immer wieder streite ich mit dem Ofen oder halte mich nicht ans Rezept. Bei der Croissant-Challenge wird alles anders sein. So übe ich mich dann nicht nur in einer neuen Fertigkeit, sondern auch in Geduld und Genauigkeit.

In gute Messer investieren

Handgeschmiedete japanische Messer sind das schärfste, das ich je in der Hand gehalten habe. Am besten kauft man sie in Japan. Ich habe den Direktvergleich gemacht. Viele der hiesigen Exemplare können nicht mithalten. Wer aber in nächster Zeit nicht nach Nippon kommt, der kann auch bestellen. Ich stocke im kommenden Jahr mein Sortiment bei Fujiwara Teruyasu auf.

Rouladen zubereiten

Foto: Pixabay

Ob aus Biskuitteig, Kohl oder Rindsplätzli – Rouladen habe ich bisher noch nie zubereitet. Dabei esse ich sie so gern. Im neuen Jahr wird alles anders: 2018 wird gerollt, was das Zeug hält.

Workshops besuchen

Foto: Pixabay

Im Sommer auf die Alp und im Herbst zur Olivenernte nach Italien? Klingt nach jeder Menge Zeit, um den Kopf zu lüften. Doch auch in der Nähe lässt es sich anpacken: In der Käseakademie in Wildhaus möchte ich 2018 das Käsen lernen.

Was nehmt ihr euch vor fürs neue Jahr?

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