Blumen für den Gaumen

Von Julia Heim, 10. October 2016

Noch immer entsteht Verunsicherung, wenn sich auf dem Teller bunte Blütenblätter finden lassen. Bloss Deko oder essbar? Glücklicherweise beides und ja, einige dieser hübschen Exemplare schmecken sogar sehr gut. Natürlich sollte nicht alles im Essen landen, was im Garten oder Blumenkistli wächst, denn ein giftiges Blümchen könnte euch den Appetit gehörig verderben.

Grundsätzlich gilt: Was im Restaurant auf dem Teller liegt, muss (wenn nicht anders deklariert) essbar sein.

Doch was, wenn auch ihr Lust habt, zuhause mit frischen oder getrockneten Blüten zu experimentieren? In vielen Supermärkten und natürlich online lassen sich mittlerweile verschiedene essbare Blumen kaufen. Auf Nummer sicher – bezüglich Aroma und Qualität – geht ihr aber, wenn ihr sie selbst zieht. So lässt sich ausschliessen, dass die Pflanzen mit Schadstoffen in Berührung gekommen sind. Wer es genau wissen will, erhält hier eine Auswahl an Blumen, die sich gut für den Verzehr eignen und solche, von denen man besser die Finger lässt.

Unbedenklich und lecker

Bärlauchblüten, Schnittlauchblüten, Thymianblüten, Löwenzahnblüten, Stiefmütterchenblüten, Lavendelblüten, Ringelblumenblüten, essbare Rosenblüten, Korianderblüten, Veilchenblüten, Kapuzinerkresseblüten, Zucchiniblüten, Holunderblüten, Kürbisblüten, Nelkenblüten, Asternblüten, Gänseblümchen und Lindenblüten

Es sollten aber lediglich die Blätter gegessen werden. Blütenstempel, Staubgefässe, Kelchblätter und Stiele solltet ihr entfernen.

Giftig

Fingerhutblüten, Christrosenblüten, Maiglöckchenblüten, Akeleiblüten, Oleanderblüten, Blüten der Herbstzeitlosen und Tollkirschen

Wer sich bei einer Blume nicht sicher ist, lässt besser die Finger davon. Die Auswahl an definitiv geniessbaren und feinen Blüten ist ja gross genug!

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