Die schlanke Pasta

Von Julia Heim, 1. July 2016

Der Spiralschneider war eine der Anschaffungen, die wir im letzten Jahr getätigt und bisher nur bejubelt haben. Eine Pastamaschine für Gemüse sozusagen, die aus Zucchini und & Co. das Maximum herausholt. Denn je feiner die Produkte geschnitten oder geraffelt sind, desto besser schmecken sie – findet mein Gaumen.

Nachdem ich mich quer durch das Gemüsefach probiert habe, komme ich zum Schluss, dass sich Zucchini am allerbesten eignen. Ich entwässere das Gemüse nach der Verarbeitung nicht, sondern salze direkt in der Pfanne und nutze die austretende Flüssigkeit, um die Sauce flüssiger zu machen.

Aber von vorn: Erst wird die Zucchini zu Spaghetti verarbeitet. In meinem Fall funktioniert das, wie bei einem Spitzer – das Gemüse wird im Gerät gedreht und herauskommen dünne Gemüsefäden.

Diese brate ich in einer Pfanne mit wenig Olivenöl an und salze. Ich brate ziemlich lange, bis die Gemüsespaghetti in sich zusammenfallen. Selbst gemachtes eingefrorenes Pesto (sollte man ganzjährig im Haus haben!) dazu und schmelzen lassen, bis sich Gemüse und Pesto verbinden.

 

Zucchini-Pasta mit Pesto und grünen Spargeln

 

Zucchinipasta mit Pesto ist weitaus leichter als die herkömmliche Variante und eine simple Möglichkeit, Kohlenhydrate zu vermeiden (nicht, dass das mein Ziel wäre).

Spiralschneider oder Spiralizer gibt es seit rund zwei Jahren in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Ein Trend, der aus den USA zu uns herüberschwappte und nicht nur bei mir Begeisterung auslöste. Mittlerweile existieren Kochbücher, die sich auf die Küche mit den Gemüsespaghetti spezialisieren und Foodblogger bringen ihre eigenen Geräte auf den Markt. Mein Gemüsespitzer (rund 30 Franken) wird bald durch ein komplexeres Tool ersetzt, denn aus dem Einsteigermodell ist meine Lust auf Vegipasta definitiv herausgewachsen.

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