Birchermüesli

Von Julia Heim, 28. April 2016

Kaum etwas verbinde ich so sehr mit der Schweiz wie Birchermüesli und kaum etwas esse ich so gern wie ebendieses. Die feuchte, weiche Konsistenz der Haferflocken, die Süsse der Früchte, das Zusammenspiel der verschiedenen Obstsorten und die Möglichkeit alles hineinzuwerfen, was man will. Je nach Saison Beeren, Trauben, Birnen, Äpfel, Bananen, Orangen, getrocknete und gedörrte Früchte, Nüsse, Kerne und Samen, Joghurt, Quark und Milch aller Art.

Das Müesli geht zurück auf den Arzt Maximilian Oskar Bircher Benner, der 1904 ein Sanatorium am Zürichberg eröffnete und dort seine «Spys» anbot – ein Müesli, das unter anderem aus Haferflocken, Äpfeln, Zitronensaft, Wasser und Nüssen bestand. Meine Variante weicht jedoch vom Original ab.

  • 200 g Haferflocken mit 3 EL Naturjoghurt und 200 ml Milch bedecken und quellen lassen
  • Eine Banane schälen, mit einer Gabel zerdrücken und unter die Haferflocken mischen
  • Einen Apfel raffeln und ebenfalls zur Masse geben
  • 1/2 TL Zimt unterrühren und alles kräftig vermengen
  • Noch einmal 100 bis 200 ml Milch hinzufügen, da die Haferflockenmasse durch das Quellen wieder trocken werden
  • Walnüsse sorgen für Biss und Beeren geben dem Müesli die nötige Säure

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