Rotkraut

Von Julia Heim, 22. February 2016

Rotkabis heisst er hierzulande und ist weitaus zickiger, als ich es mir gedacht hatte. Damit er nämlich zu einem schmackhaften Rotkraut heranreift, braucht es Äpfel, viel Salz, Bouillon, Zwiebeln, Butter, Essig, Rotwein, Preiselbeerkonfi, Zucker, Pfeffer und reichlich Geduld!

Ein ganzer Kabiskopf macht etwa sechs Personen (als Beilage) satt. Ich habe viel zu viel davon gekocht. Gut, dass sich Rotkraut bedenkenlos einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen lässt.

Zubereitung

  • Den Kabis mit einer Mandoline in feine Streifen hobeln.
  • Eine grosse Zwiebel schälen und in Öl dünsten. Rotkraut dazugeben und mit ca. 200 ml Rotwein ablöschen. Mit 1 L kräftiger Bouillon aufgiessen und köcheln lassen.
  • Vier süsse Äpfel schälen, entkernen und in den Topf raffeln.
  • Ca. 3 EL Salz zum Kraut geben, ausserdem 2 EL Apfelessig, 3 EL Zucker, 2 EL Preiselbeerkonfi, schwarzen Pfeffer und ca. 100 g Butter. Gut vermengen und 1/2 Stunde zugedeckt und 45  Minuten offen köcheln lassen.
  • Im Anschluss nach eigenem Gusto abschmecken und zu selbstgemachten Semmelknödeln servieren (die besonders stressfrei gelingen, wenn man sie zum Kochen in Klarsichtfolie einwickelt. So können sie im Wasser nicht auseinanderfallen.)

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