Südtiroler Speckknödel

Von Julia Heim, 22. September 2015

Das schöne Südtirol liegt im hohen Norden Italiens, mitten in den Alpen, und grenzt an die österreichischen Bundesländer Tirol und Salzburg. Historisch bedingt sind die Regionen noch heute kulinarisch stark miteinander verbunden. So kennt man sowohl im Südtirol als auch in Österreich Knödel-Variationen, Ribel oder Obströster.

Ein Beispiel: Selbst gemachte Speckknödel – mit Hilfe meiner journalistischen Mitstreiter und unter Anleitung der südtiroler Bäuerin Benedikta Pechlaner geknödelt!

Knoedel

Knoedel-kochen
Was ich gelernt habe bei diesem kulinarischen Event:
Für gute Knödel müssen Speck, Zwiebeln und Kräuter wirklich ganz fein geschnitten und gehackt werden.
Beim Vermengen der Zutaten darf man nicht zimperlich sein! Richtig zupacken und aus den einzelnen Komponenten über mehrere Minuten hinweg eine feuchte Masse kneten.
Die Konsistenz des Teigs MUSS feucht und klebrig sein, nur so zerfallen die Knödel später im Salzwasser nicht. Und die Knödel formt man am besten mit nassen Fingern.

Was ihr für das Rezept von Benedikta Pechlaner benötigt? Sie hat es netterweise aufgezeichnet:

Rezept-Speck-von-Benedikta-Pechlaner

Die Eier und das Öl werden in die Milch gegeben, ebenso wie Salz und Pfeffer. Die Flüssigkeit wird über die Semmelwürfel, den Speck, die Zwiebeln und die Kräuter geschüttet und alles gut verknetet. Kleine Knödel formen und in leicht köchelndes Salzwasser geben. Wenn sie einige Minuten an der Oberfläche geschwommen sind, einen der Knödel herausnehmen und probieren.

Auch meine Kollegin Evelyne Emmisberger war bereits im Südtirol, genauer in Schenna, und hat sich dort die Knödelzubereitung zeigen lassen.

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