Kokosmilchreis

Von Nadja Zimmermann, 5. August 2015

Oh als Kind habe ich Milchreis geliebt! Frisch, mit Zimt und Zucker, Früchtekompott, Vanille … noch leicht warm. Aber auch die aus dem Kühlregal, die fertigen, mit allerlei Geschmacksverstärkern und hartnäckig anhaltendem, chemischem Nachgeschmack. Kübelweise. Ich war da nicht sehr wählerisch. Hauptsache Reis, Milch und ein süsses Sösseli.

In Zeiten aber in denen immer mehr Kinder und grössere Menschen unter Kuhmilchallergien, Laktoseintoleranz und dergleichen leiden, darf man sich auch eine Alternative zu einer nicht ganz unwesentlichen Zutat, der Milch, überlegen. Und so war die Idee zum Kokosmilchreis geboren. Bei mir. Andere waren da gewiss schneller. Bis ein Klassiker in neuer Form Einzug in meine Küche hält, gehts manchmal ratzfatz – und manchmal eben nicht.

Egal. Ich bin froh, dass ich diesen Reis für mich entdeckt hab und lass ihn euch jetzt mitentdecken.

 

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KOKOSMILCHREIS

Zutaten:

  • 1 Tasse Milchreis
  • 1 Tasse Kokosmilch
  • 1 Tasse Wasser
  • Kokosraspel
  • 1 TL Vanillemark
  1. Milch mit Wasser aufkochen und Reis dazugeben. Unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis der Reis breiig, aber nicht zu trocken, wird.
  2. Inzwischen Vanillemark unterrühren und je nach Geschmack mehr oder weniger Kokosraspel dazugeben. Leicht abkühlen lassen.

 

Dazu Himbeersauce – bestehend aus frischen oder tiefgekühlten Himbeeren, Zitronensaft und Puderzucker, in der Pfanne weich geköchelt. Oder Passionsfruchtsauce – ausgekratztes Passionsfruchtmark mit Puderzucker vermischt.

 

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Der Kokosmilchreis schmeckt auch lecker mit gehackten Pistazien und Cranberries oder kleingeschnittenen, in den Reis gemischten Äpfeln. Oder in Honig geköchelten Bananen.

Der Milchreis ist ein unkompliziertes Znacht, ein Zvieri, ein ich-hatte-vor-dem-TV-nochli-Hunger-Snack und auch ein Frühstückchen, das sich gut im Plastikböxli ins Büro transportieren lässt.

 

Juhuu.

 

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