Mini Apfelstrudel

Von Nadja Zimmermann, 4. June 2015

Was wie ein grammatikalischer Fehler klingt, ist in Wahrheit eine originelle Weiterentwicklung eines Klassikers.

Den Apfelstrudel kennen wir. Vom Grosi, von Tante Alba oder vom Wirthaus in der Steiermark. Den gibts schon seit dem 16. Jahrhundert und der hat bis heute nichts von seinem herzhaften Charme verloren. Es gibt ja Gerichte, die wurden früher, in unserer Kindheit überall serviert und gelten heute als völlig veraltet. Der Apfelstrudel nicht. Er ist und bleibt.

Aber man darf trotzdem an ihm rumexperimentieren. So habe ich einen Snack aus ihm gebastelt. Den Mini Apfelstrudel.

 

Strudelrollen1

 

Ihr nehmt dazu den herkömmlichen Strudelteig (den ihr selbstverständlich auch selber machen könnt!) und schneidet ihn in mehrere gleich grosse Stücke.

Zutaten:

  • flüssige Butter
  • Äpfel
  • Rosinen
  • gehackte Haselnüsse
  • Schale und Saft einer Bio-Zitrone
  • Zucker
  • etwas Zimt

Flüssige Butter auf die Teigteile streichen. Alle restlichen Zutaten vermischen, etwas ziehen lassen und anschliessend auf die einzelnen Teigteile geben. Längsseiten mit etwas Wasser bestreichen, damit sie besser kleben, Teig links und rechts leicht einklappen und dann fest zurollen.

Alle Strudel mit dem Verschluss nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 200 Grad ca. 15-20 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Dazu passt: Warme Vanillesauce. Die Mini-Apfelstrudel einfach reintunken.

 

Strudelrollen_Tuch Strudelrollen Strudenrollen_bite

 

Und dann muss man einfach noch schauen, dass einem nicht alle Strudel vor der Nase weggemampft werden.

Oder wie es der – der deutschen Sprache nicht ganz mächtige – junge Heranwachsende formulieren würde: “Ey, Altä! Sii-lah! Isch mini Apfelstrudel!

 

 

 

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