Die Goji-Beere

Von Nadja Zimmermann, 29. September 2014

Goji

 

Die Goji-Beere ist der Promi unter den Superfoods. Anders als Ghia-Samen oder die Aronia-Beere, kennen sie sicherlich die meisten. Bereits vor vielen Jahren knabberte schon die damalige Vor-Hipster-Generation an den getrockneten Beeren rum. Damals fand ich noch so “äh, ja, ok”. Heute aber schmeiss ich mir die kleinen Beerchen in fast jeden Smoothie.

Aus gutem Grund.

Die Goji-Beere ist seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Man vermutet, dass die Beeren die vitalstoffreichsten Früchte der Welt sind. Sie werden bei Nierenleiden genauso eingesetzt, wie bei Tinnitus, Konzentrationsstörungen und sogar Impotenz. Bei Autoimmunerkrankungen wie Arthritis oder Morbus Crohn und bei Asthma- und Allergietherapien. Sie sind vollgepackt mit 21 wichtigen Mineralstoffen und zahlreichen Vitaminen. Sie sollen sogar Tumorzellen bekämpfen und vor den Nebenwirkungen einer Chemotherapie helfen. Sie senken den Blutdruck, helfen bei vielen Augenleiden und bei Magengeschwüren. Heisst es.

Das ist schon eine ganze Menge, aber es geht noch weiter. Sie helfen auch bei alltäglichen Sorgen. Verbessern erheblich die Immunabwehr – sind also besonders jetzt in der Pfnüselzeit zu empfehlen -, bauen die Darmflora auf und sorgen für eine 1A-Verdauung, sie helfen stressresistenter zu werden, spenden Energie, erhöhen die Leistungsfähigkeit der Muskulatur (man wird fitter, stärker und ausdauernder) und sie verlangsamen – yay! – den Alterungsprozess.

Und das Beste: sie stammen zwar aus China, der Mongolei und Tibet, aber – wie deren Herkunft schon verrät – sie haben keinerlei Problem mit einer Kaltfront. Man kann sie also auch prima auf dem eigenen Balkon anbauen und sie frisch vom Strauch verzehren. Dies werde ich nächsten Frühling ausprobieren.

Die Argumente gehen mir noch lange nicht aus. Goji-Beeren sind eine prima Sache und diese kostbaren Informationen wollte ich euch nicht vorenthalten und – so sozialplattformmässig – gerne mit euch teilen.

Goji-Beeren gibts getrocknet zum Knabbern oder als Beilage für Smoothies und Müsli, aber auch als Kapseln, Saft, Tee und  sogar als Confi. Die habe ich mir jetzt soeben online bestellt.

 

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