Vom Strauch ins Einmachglas

Von Nadja Zimmermann, 17. September 2014

Eines schönen Tages packte ich meine Familie ins Auto und wir fuhren auf ein Früchte- und Beerenpflückfeld. Wir pflückten uns von Strauch zu Baum, füllten unsere Körbchen mit leckeren, frischen, prallen und knackigen Beeren und Früchten, hatten einen wunderbaren Nachmittag und am Ende des Tages sehr sehr viele Früchte und Beeren.

 

 

Viele hatten wir schon auf der Rückfahrt genascht. Ja, die Blaubeeren waren plötzlich alle weg, aber da waren noch immer sehr viele Früchtchen. Die Lösung für dieses eigentlich nicht wirklich grosse Problem liegt auf der Hand: Konfitüre machen. So hallt unser kleine Pflückausflug noch lange nach …

 

 

Konfitüre machen ist im Grunde ja sehr einfach. Man mischt die Früchte wie man sie mag, experimentiert mit verschiedenen Geschmäckern oder lässt sie ganz alleine einkochen, so wie ich es am liebsten mag. Nur eine Frucht, pur. Und ich mache die Konfitüre ganz schlicht, ohne viel Schnickschnack.

Auf 1kg Früchte fügt man 500g – 1kg Gelierzucker zu. Lässt die Früchte mit dem Gelierzucker eine Weile köcheln und rührt gelegentlich, bis eine gleichmässige Masse entsteht. Dann – noch heiss – in heiss abgespülte Configläser füllen und sofort verschliessen. Abkühlen lassen.

 

CHRIESI-KONFITÜRE

 

JOHANNISBEER-KONFITÜRE (mit einer ausgekratzten Vanilleschote)

 

Mein Liebling ist die Johannisbeer-Vanille-Konfitüre. Unerreicht. U-N-E-R-R-E-I-C-H-T sag ich euch!! Mmmhhh …

Ein netter Nebeneffekt beim Konfitüre machen ist übrigens, dass man so ein paar ganz leckere, selbstgemachte Mitbringsel im Keller stehen hat. Noch ein paar selbstgepflückte Blüemli dazu und voilà.

 

 

 

 

Kommentare

Digitale Post

Das Beste jede Woche in Ihrer Mailbox