Was uns der August in die Küche schickt

Von Julia Heim, 4. August 2017

Pflaumen, Zwetschgen und Mirabellen

Die süssen Früchtchen haben Saison! Und das in meinem Lieblingsmonat. Der Sommer bäumt sich im August ein letztes Mal auf, die Sommerferien hängen noch in der Luft und endlich gibts wieder Pflaumen, Zwetschgen und Mirabellen. Während Pflaumen rund bis oval geformt sind und sich ihr Fleisch nur schwer vom Stein lösen lässt, sind Zwetschgen kleiner und haben eine längliche Form. Bei Mirabellen und Zwetschgen handelt es sich um Unterarten der Pflaume. In der Schweiz soll es rund 400 Pflaumenarten geben.

Eine Schale voller Pflaumen-Kardamom-Glace und ein schattiges Plätzchen – mein Traum vom Sommer!
Rezept: Sweet-Dreams-Blog.de; Foto: Fotolia

Zwetschgenknödel: Kurz vor dem Servieren werden sie mit heisser Butter übergossen. Ein Hochgenuss!
Das Rezept findet ihr hier.

Diese eingelegten Mirabellen konservieren den Sommer.
Rezept und Foto: Fromthelarder.co.uk

Holunder

Im August und September reifen die Holunderbeeren. Wenn sie Ende des Monats durchgängig gefärbt sind, können sie verarbeitet werden. Wichtig ist jedoch, dass die Beeren abgekocht und nicht roh gegessen werden. Sie passen gut zu dunklem Fleisch, können aber auch zu Saft oder Gelee verarbeitet oder beim Backen verwendet werden.

Eine Inspirationsquelle für Backrezepte ist der Blog von Fräulein Klein. Hier ihre Holunderbeeren-Mohntorte.

Birnen

Auch mit den Birnen geht es im August langsam los. Die Schweizer Früchte stammen meist aus dem Wallis, aber auch die Ostschweiz ist ein wichtiges Anbaugebiet. Bei uns sind sie je nach Lagerung bis ins Frühjahr erhältlich.

Ein Spätsommerdessert zum Verlieben: Der Birnen-Beeren-Pie von unserer ehemaligen annabelle-Kollegin Karin Messerli.
Foto: Sandra Kennel

Vorschau: iStock/ivan-96

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