Was uns der Juli in die Küche schickt

Von Julia Heim, 6. Juli 2017

Aprikosen

Die Walliser Aprikose ist die Aprikose der Schweiz. Laut Schweizer Obstverband stammt jede zweite bei uns erhältliche Frucht aus dem Wallis. Dank sonniger Bedingungen gedeihen hier saftige Früchte in einem kräftigen Orange, die sich sowohl zum Rohverzehr als auch für Konfitüre eignen. Mehr als 70 verschiedene Sorten werden angebaut.

Foto: @jules_eatrunlove

Uns freut es, denn die Aprikose ist im Juli und August einer unserer Lieblinge in der Küche, da sie sich für herzhafte Gerichte ebenso einsetzen lässt wie für klassische Süssspeisen. Ganz oben auf meiner Liste steht das Kompott – wie das von Jules, die sich in ihrem Instagram-Account @jules_eatrunlove eine Woche lang der Aprikose gewidmet hat, und die ihr Kompott mit Orangenschale anreichert.

Kirschen

Ebenfalls gerade erhältlich sind Schweizer Kirschen. Die kurze Saison von lediglich zwei Monaten machen die süssen Früchtchen so begehrlich. Früher haben wir sie vom Baum des Nachbarn geschüttelt, heute kaufe ich sie auf dem Wochenmarkt. Und noch immer weiss ich nicht, ob das Schlucken der Steine nun problematisch ist oder nicht.

Foto: Daniel Valance

Was man mit Kirschen zubereiten kann, weiss meine ehemalige annabelle-Kollegin Anna Pearson, die mich mit einer Kirschensuppe mit Zimtbröseln begeistert hat.

Beeren

Das Beste, was der Sommer zu bieten hat: Beeren in allen Farben und Formen. Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren – die Liste ist lang. Und entscheiden kann und will man sich nicht. Ob für die Glace, den Kuchen oder das Müesli: Die Vitaminpakete im Miniformat versüssen uns die Tage. Gerade hoch im Kurs: Die Heidelbeere.

Foto: @einherzfuerzucker

Rezept für Heidelbeer-Brombeer-Cheesecake im Blog Einherzfuerzucker.de.

Auberginen

Auberginen müssen nicht fad schmecken. Im Gegenteil: geröstet oder gebraten sind sie der perfekte Sommersnack.

Fotos: Daniel Valance

Gerade jetzt essen ich sie am liebsten in Eintöpfen aber auch eingelegt in Zwiebelöl oder als Mus (Rezept: Karin Messerli).

Grüne Bohnen

Foto: @kitchwitch.ch

Kein Fan von grünen Bohnen? Verständlich! Trotzdem: gebt den grünen Stangen noch eine Chance. Bohnen lassen sich zuhause anpflanzen – was für ein Erfolg, wenn man die eigene Ernte verwerten kann. Ausserdem verpassen sie einem Salat zusammen mit frischen Kräutern und einem kräftigen Dressing einen spannenden Dreh. Weshalb sonst sind sie fester Bestandteil eines Salade niçoise? Eine neue Salatvariante ist diese Pastakreation mit Pesto, Zucchini und eben grünen Bohnen. Gesehen bei Kitchwitch_.

Vorschau: iStock/ivan-96

Kommentare