Rezept für Dreikönigskuchen mit Schokoladenstückchen

Von Julia Heim, 5. Januar 2017

Eine der Traditionen, die ich in der Schweiz besonders schätze, ist der Dreikönigskuchen und die damit verbundene Suche nach dem Glückspilz des Jahres. Denn in einem der Hefebrötchen versteckt sich das Kunststofffigürchen oder zumindest eine Mandel – wie in meinem Fall, und gesucht wird mit grossem Eifer.

Morgen, am 6. Januar muss der Kuchen fertig sein. Deshalb habe ich bereits gebacken. Ich rate aber dazu, ihn möglichst frisch zu servieren, denn lauwarm aus dem Ofen schmeckt er am besten.

rezept-dreikoenigskuchen

Zutaten
500 g Mehl
4 TL Zucker
1.5 TL Salz
20 g frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe (7 g)
200 g dunkle Schokolade, in grobe Stücke gehackt
60 g weiche Butter, in Stücke geschnitten
300 ml Milch, lauwarm
1 TL Zucker
1 Ei
1 Mandel

Zubereitung
Die Hefe in 300 ml lauwarmer Milch und 1 TL Zucker auflösen.
In der Küchenmaschine Mehl, Zucker und Salz vermengen, auf mittlerer Stufe kneten, Milchgemisch dazu, ebenso die Butter und die Schokolade.
Teig aus der Schüssel nehmen und zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Abgedeckt rund 2 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Der Teig soll das Doppelte an Volumen annehmen.
Teig zu acht kleinen Kugeln und einer grossen Kugel formen. In einer der kleinen Kugeln wird die Mandel versteckt.
Auf einem Backblech blumenförmig anordnen und noch einmal abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Das ei aufschlagen, verquirlen und den Teig damit bestreichen.
30 Minuten in der Mitte des Ofens backen.

Wichtig:

  • Beim Kneten sollte ein elastischer, geschmeidiger Teig entstehen. Da darf man ruhig etwas länger kneten. Ich habe mir dafür etwa 15 Minuten genommen.
  • Hefe mag es zwar warm, aber nicht zu warm. Heisst Raumtemperatur passt für sie. Wer sie in den gewärmten Ofen stellen will – mehr als 40 Grad würde ich ihr nicht zumuten. Ideal sind rund 30 Grad. Die Milch, in der die Hefe aufgelöst wird, darf ebenfalls auf keinen Fall heiss sein.
  • Und der Ort, an dem der Teig ruht, sollte vor Zugluft geschützt sein. Gut abdecken, womöglich sogar mit einem feuchten Tuch. So bleibt die warme Luft in der Schüssel und kalte Luft kann nicht eindringen.

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