Crèmige Kartoffel-Sellerie-Suppe mit Äpfeln

Von Julia Heim, 12. Dezember 2016

Im Winter friere ich meistens. Da ist selbst der Kaschmirpullover nicht dick genug. Es hilft nur eines: hausgemachte, heisse Suppe. Sie lässt sich am Abend vorher ohne viel Aufwand vorbereiten, in ein Glas abfüllen und ins Büro mitnehmen. Gibt es dort eine Herdplatte oder eine Mikrowelle, so ist ein feines Mittagessen garantiert.

Suppe ist ein dankbarer Abnehmer für übriggebliebenes Gemüse, das die besten Tage schon hinter sich hat. Denn was gekocht und püriert wird, muss nicht mehr knackig sein. Ausserdem gilt: Improvisieren erwünscht! Suppe lässt sich mit fast allem zubereiten, was noch im Haus zu finden ist, selbst wenn man das Gefühl hat, die Speisekammer sei leer. Ob klare Brühe mit Einlage, Linsen, Curry oder Wurzelgemüse, irgendetwas lässt sich immer zubereiten.

Suppe spendet Energie, gibt Kraft – zumindest dann, wenn es eine Hühnerbouillon ist. Mit ihr (und Neocitran) kämpfe ich gegen Erkältungen, lasse mich stärken und sättigen. Suppe kann aber auch raffiniert sein – mit verschiedenen Aromen, süssen und salzigen Komponenten, dick und sämig in der Konsistenz. Eben so wie diese hier …

KARTOFFEL-SELLERIE-SUPPE

Kartoffelsuppe

1 Süsskartoffel, geschält und in Würfel geschnitten

8 kleine Kartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten

1 Sellerieknolle, geschält und in Würfel geschnitten

2 süsse Äpfel, geschält, entkernt und in Würfel geschnitten

Alle Zutaten in Salzwasser kochen, bis sie weich genug sind, um zu Püree verarbeitet zu werden. Das Wasser abschütten, 2 EL Butter und 125 ml Rahm dazugeben und mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten.

1 Liter Bouillon aufkochen, nach und nach zum Püree geben und mit dem Stabmixer aufschäumen bis die gewünschte crèmige Konsistenz erreicht ist.

Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken.

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