Buchtipp: Das Mixer Kochbuch

Von Nadja Zimmermann, 16. April 2015

Keine Angst. Es sind auch Rezepte für feste Nahrung in diesem Buch. Doch im Zentrum steht natürlich, wer weiss es? Wer weiss es? – Der Mixer!

 

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Tess Masters ist Foodbloggerin. Nach einer Pfeifferschen-Drüsenfieber-Diagnose in ihrer Jugend, jagte sie alle paar Monate allen erdenklichen Ernährungsphilosphien nach, legte sich strenge Regeln auf, lebte vegan, makrobiotisch, ernährte sich von Rohkost oder wandte sich auch mal der ayurvedischen Ernährungslehre zu. Mit der Erkenntnis, dass all diese pauschalen Prinzipien nichts für sie waren. Nach einer langen Odyssee kam dann die Erleuchtung. Sie wusste endlich, was die für sie bestimmte Ernährungslinie sein sollte. Jetzt haltet euch fest! DAS KONZEPT DER INDIVIDUELLEN ERNÄHRUNG! – Öhm, also sochli selber gucken, was man mag und einem gut tut?

 

Nun, ich verfolge das Konzept der individuellen Ernährung schon seit meiner Kindheit. Ich esse einfach worauf ich Bock habe. Und das macht mich satt und glücklich.

In Frau Masters‘ Welt klingt das so: „Die Kombination verschiedener Konzepte, Aromen und Philosophien spielen eine wesentliche Rolle in meinem Bestreben, Ernährung, Sport, Arbeit und Lebensfreude in ein ausgewogenes Gleichgewicht zu bringen“. Ja genau. Das wollte ich auch grad sagen.

Etwas, das dennoch alle Rezepte in ihrem Buch verbindet, ist, dass sie alle leicht, vegan und glutenfrei sind.

 

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Das Mixer Kochbuch startet mit einem Loblied auf den Mixer und einigen Erläuterungen, um für sich selbst herauszufinden, welcher Mixer zu einem passt. Je nach Bedürfnis. Mixer ist ja nicht gleich Mixer. Wo kämen wir da auch hin.

Gefolgt wird die Mixer-Einführung mit einer Flut von Informationen für ein anständiges Basiswissen zu den Themen „Einweichen“ und „Keimen“ und zu Superfoods. All dies gespickt mit vielerlei Grund-Mix-Ideen.

 

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Die nachfolgenden Rezepte sind originell, die Namen dazu oft lustig (Butternuss-Wonne, Königin in Grün, Linsen-Liebe). Und die Rezepte sind einfach. Auch wenn die Länge mancher Zutatenliste erst verstörend wirkt (dies auch, weil ich echt keinen Schimmer habe, wo ich Dinge wie „Pfeilwurzmehl“, „Mesquitepulver“ oder „Maquibeerenpulver“ herkriege!). Wenn man sich dann aber einfach mal ranwagt und mit den Zutaten ein bisschen experimentiert und Fremdes auch mal austauscht, kann man in kurzer Zeit viele leckere Smoothies, Suppen (mit Anleitung wie man sich die perfekte Suppe mixt!), Dips, aber auch Aufstriche, Häppchen und sogar Hauptgerichte und Desserts kreieren. Und sogar eine rohe Himbeer-Blitz-Konfitüre. Und Salate.

 

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Eine Kostprobe: Béchamelsauce aus Blumenkohl (ist doch eine Super Idee!), Wassermelonen-Gazpacho oder eine Pfirsich Margarita. Cremiges Pilz-Stroganoff, Basische Tacos, Pad Thai oder würzige Kichererbsen-Burger.

Und vieles kommt ganz ohne Pfeilwurzmehl aus.

 

Wer sich schon mal mit ihrer Art von Rezepten warm machen möchte, der kann das auf ihrem Blog theblendergirl.com.

Das Mixer Kochbuch (AT-Verlag) wiederum gibts für rund 30 Franken im (Online-)Handel.

 

 

 

 

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