Apple Pie tut der Seele gut

Von Julia Heim, 30. Mai 2014

Der Begriff Soul Food stammt ursprünglich aus der amerikanischen Südstaaten-Küche zu Zeiten der Sklaverei. Man kreierte Gerichte mit afroamerikanischen Einflüssen, die der Seele gut tun. Soul Food wärmt, es sättigt, es hat eine Geschichte. Es ist deftig, schwer und mit Liebe gekocht. Bei meiner Reise nach Tulsa Anfang des Jahres habe ich mich durch die frittierte, mexikanisch angehauchte und kulinarisch sehr vielseitige Küche Oklahomas gegessen. Zum ersten Mal Fried Pickles (frittierte Cornichons) und Root Beer probiert – beides köstlich! – und das wohl beste Apple-Pie-Rezept des zentralen Südens der USA mitgebracht. Für mich: Das Soul Food schlechthin!

ApplePie

7-8 Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit wenig Zitronensaft begiessen. 2/3 Cup Zucker, 3/4 TL Zimt und 2 EL Mehl unter die Äpfel mischen. Kurz ruhen lassen. Mürbeteig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform legen, Äpfel darauf verteilen. 1/4 Cup Butter, 1/4 Cup Zucker und 1/4 Cup Mehl zu Streuseln verarbeiten und über die Äpfel geben.  Bei 200 Grad Umluft ca. 35 Minuten backen und mit geschlagenem Rahm servieren.

Cup-Angaben umrechnen:

Mehl und Puderzucker: 1/8 Cup – 15 Gramm, 1/4 Cup – 30 Gramm, 1/3 Cup – 40 Gramm, 3/8 Cup – 45 Gramm, 1/2 Cup – 60 Gramm, 2/3 Cup – 75 Gramm, 3/4 Cup – 85 Gramm, 1 Cup – 120 Gramm

Butter und Zucker: 1/8 Cup – 30 Gramm, 1/4 Cup – 55 Gramm, 1/3 Cup – 75 Gramm, 3/8 Cup – 85 Gramm, 1/2 Cup – 115 Gramm, 1/3 Cup – 150 Gramm, 3/4 Cup – 170 Gramm, 1 Cup – 225 Gramm

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