Poppige Cake-Pops

Von Silvia Princigalli, 3. Mai 2014

Der Trend aus den USA ist nun auch ins Schweizer Kuchikästli eingezogen. Denn wer könnte den Kuchen-Stängeli aka Cake-Pops auch den Eintritt verwehren? Meine Backstube jedenfalls nicht. Der Kuchen-Backspass hoch zehn und die Bastel-Verzier-Stunde haben mich davon überzeugt, dass dem Cake-Pop-Maker ein Plätzchen gebührt. Bei der Auswahl des Geräts ist jedoch Vorsicht geboten, denn nicht jeder Cake-Pop-Maker lässt sich so kinderleicht bedienen, wie er aussieht.

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Im Test: Ein Cake-Pop-Maker zur Verfügung gestellt von Radbag.ch

Den roten Cake-Pop-Maker erstmals ausgepackt, stelle ich fest: An der Bedienungsanleitung wurde nicht lange gefeilt. Irgendwie muss man sich das Gerät selbst erklären. Da das empfohlene Teig-Rezept nicht gerade meinen Kuchen-Träumen entspricht, beschliesse ich, eine Tiroler-Cake-Backmischung von der Migros zu benutzen. Immerhin bleibt noch genügend Aufwand für die Aussendeko, dann darf man beim Teig auch etwas schummeln.

Als der Teig in der Schüssel bereitsteht, wage ich mich zum ersten Mal an das Cake-Pop-Eisen. Das Kabel ist sehr kurz und der Adapter zum Gerät passt leider nicht in meine Steckdose in der Küche, sodass die Back-Prozedur ins Wohnzimmer verlegt werden muss. Unbedingt deshalb auf den Stecker achten und vielleicht noch einen passenden Adapter zulegen.

Nachdem die Cake-Pop-Förmchen im Gerät schon etwas zu Dampfen beginnen, werden diese mit einem Kochpinsel mit Butter bestrichen. Sie soll verhindern, dass die Kügelchen in der Form kleben bleiben. Leider verrät die Gebrauchsanleitung nicht viel über die Teigmenge, die in die Förmchen gegeben werden muss. Kann deshalb sein, dass man bei den ersten Kugeln etwas zu viel oder zu wenig Teig einfügt. (Mit der Menge deshalb etwas herumspielen). Tipp: Unbedingt beachten, dass der Teig noch aufgeht. Das untere Förmchen knapp füllen.

Während der Back-Prozedur bleibt das Gerät verschlossen. Nach ca. 6 Minuten sind die Kugeln fertig. Weil der Teig im unteren Förmchen länger der Hitze ausgesetzt ist, als der Teig im oberen Förmchen, empfiehlt es sich, die Kugeln für eine Minute bei offenem Eisen zu wenden. So werden die Cake-Kugeln gleichmässig gebacken.

Pluspunkte: Die Kuchen-Kugeln lassen sich problemlos aus dem Cake-Pop-Maker lösen. Die Teigreste brechen beim Herausnehmen von selbst ab und eignen sich ideal fürs Naschen zwischendurch. Wichtig: Das Backen lieber nicht mit Kindern durchführen, da das Eisen sehr heiss werden kann und die Schutzvorrichtungen teilweise ungenügend sind.

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Nachdem die Kügelchen etwas abgekühlt sind, geht es mit der Verzierung weiter. Stäbchen einfach in eine Cake-Pop-Kugel stechen (nicht zu fest). Anschliessend mit Schokoladenglasur begiessen und mit Schoko- und Zucker-Streuseln dekorieren.

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Weil der Ständer maximal für 13 Stängel Platz bietet, können weitere Cake-Pops auch in einen Eierkarton gesteckt werden. Danach kühl lagern, die Glasur trocknen lassen und später als Dessert geniessen. Ideal für das Party-Buffet, als kleines Schlemmer-Geschenk oder einfach als Dessert für zu Hause. Kühl gelagert oder verpackt sind die Cake-Pops bis zu einer Woche haltbar.

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